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Snapchat hat das Feature Sounds, das im August bereits in Australien und Neuseeland getestet wurde, umfassend ausgerollt. Wie bei TikTok und Instagram-Reels können nun auch auf Snapchat kurze Videos mit populären, lizenzierte Songs hinterlegt werden. Allerdings zunächst nur für iOS-User. Deals mit großen Labels wie mit der Warner Music Group, der Universal Music Publishing Group, BMG Music Publishing oder Merlin machen es möglich. Snapchat testet auch die Integration von Sounds, die die User selbst erstellen. Auch diese Funktion soll in den kommenden Monaten global ausgerollt werden.

Snapchat will aber keinen Feed wie TikTok haben, in dem die „Musik-Snaps“ gepusht werden, um viral zu gehen. Stattdessen soll Sounds dazu beitragen, die Kooperation mit den Labels und die Interaktionen zwischen den Usern zu stärken.

Wenn ein User ein Snap mit einem Sound erhält, kann er sich das Album sowie den Namen des Künstlers und den Songtitel mit einem Swipe anschauen. Beim Klick auf den „Play This Song”-Link können Nutzende sich den ganzen Song auf Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music und SoundCloud anhören. Jedoch gibt Snapchat nicht an, wie groß oder umfassend der Musikkatalog für die User sein wird. Es heißt, dass die Lizenzvereinbarungen Titel von Warner Music Group, Universal Music Publishing Group, Warner Chappell Music, BMG Music Publishing und anderen abdecken.