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Facebook kündigt neue Werbeformate an, die nach und nach in verschiedenen Ländern auf Facebook selbst und auch auf Instagram ausgerollt werden. Die Neuerungen beinhalten unter anderem, dass In-Stream-Videos für eine bestimmte Zielgruppe genauer platziert und dass Reels künftig auch als Ads geschaltet werden können.

Facebook und Instagram sind laut einer Ipso-Studie seit November 2020 die meistbesuchten Videoplattformen, um mit Marken in Kontakt zu treten. Dementsprechend entwickelt Facebook drei neue Tools für Werbetreibende.

In-Stream-Ad: Den Nutzern wird die Möglichkeit geboten, ihre Anzeigen über den Ads-Manager exakter zu platzieren, indem sie sie bestimmten Video-Themen zuordnen.

Die Werbetreibenden wählen die zu ihrem Produkt passende Kategorie aus. Anschließend wird ihre Videoanzeige als kleine Werbepause beim gewählten Content ausgestrahlt. Das bedeutet beispielsweise, dass die Werbung eines Pfannenhersteller als In-Stream-Videoanzeige während eines Koch-Tutorials angezeigt werden kann.

Ein nützliches Tool, um seine Kunden zielgerecht zu erreichen. Für die Zukunft bietet diese Funktion den Werbetreibenden mehr Kontrolle über den Ort der Ausstrahlung ihrer Anzeigen.

Reels-Ads: Bisher war es nur möglich Stories oder Beiträge zu bewerben – nun sollen auch Reels hinzukommen. Diese werden dann den Zielgruppen wie üblich im Feed- oder Story-Bereich angezeigt. Die Möglichkeit, diese Ads zu liken, zu kommentieren, zu speichern oder zu überspringen bleibt bestehen.

Reels werden des Öfteren genutzt, um verschiedenste Creator zu entdecken. So bietet das Schalten von Reels als Anzeige nun eine weitere kreative Möglichkeit für Unternehmen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Sticker-Ads: Creator sind nun in der Lage, ihre Stories durch Anzeigen in Form eines Stickers, zu monetarisieren. Die Sticker werden von Unternehmen oder Marken erstellt. Anschließend können Creator die Sticker verwenden und erhalten sogar einen Teil der daraus entstehenden Einnahmen. Dies soll Werbetreibenden ein weiteres Monetarisierungs-Tool und den Unternehmen eine größere Reichweite verschaffen.

In den kommenden Wochen wird die neue Funktion getestet; das Anzeigenformat soll es aber zunächst nur für Facebook geben.