Two people on the sand beach
Photo by Caterina Beleffi / Unsplash

Kürzlich kündigte Google an, in Zukunft Anzeigen, die eine Person über mehrere Webseiten tracken können, einzustellen. Die individuelle Privatsphäre von User*innen soll immer stärker in den Vordergrund rücken.

Bereits seit 2019 arbeitet das Unternehmen an zielgerichteter Online-Werbung, welche die Privatsphären von User*innen respektiert. In diesem Zuge gab Google bereits im vergangenen Jahr bekannt, dass die Nutzung von Third-Party-Cookies in naher Zukunft eingestellt werden soll. Jetzt erklärte das Unternehmen, dass es nach dem Ende der Tracking-Cookies keine derartigen Alternativen geben wird. Anstelle des individuellen Trackings setzt Google auf die Zusammenfassung einzelner User*innen in Gruppen. FLoC (Federated Learning of Cohorts) heißt diese Technologie, mit der Google die Nutzer*innen gruppieren möchte, um ihre individuelle Privatsphäre zu sichern. Das soll jedoch nicht zum Verlust der Attraktivität für Werbetreibende führen, da die Genauigkeit des Targetings ähnlich zum Tracking ist.

Derzeit wird FLoC noch getestet, doch bereits im zweiten Quartal diesen Jahres soll die Technologie für erste Werbetreibende ausgerollt werden.