Telephone on side table beside sofa
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Die App Clubhouse löste vor einigen Wochen praktisch über Nacht einen regelrechten Hype aus. Die Social-Audio-App aus dem Silicon Valley ist nur für User*innen mit iOS auf Einladung verfügbar. Jetzt überraschte Clubhouse mit Neuerungen der App.

Die Macher*innen der App scheinen zumindest schrittweise auf die heftige Kritik an dem Zwang zur Freigabe des Adressbuchs zu reagieren. Neue Nutzer*innen können künftig über ihre Telefonnummer hinzugefügt werden, ohne dass auf das Kontaktbuch des Einladenden zugegriffen werden muss. Paul Davidson, der CEO von Clubhouse, kündigte zudem an, dass User*innen Kontakte, die bereits hochgeladen wurden, künftig selbst mit einem Tool löschen können. Derzeit ist für diesen Prozess eine Anfrage notwendig.

Des weiteren stellten die Macher*innen ein erstes Programm für Creator*innen innerhalb der App vor. Clubhouse Creator First richtet sich an Moderator*innen und Creatives. Diese können sich um einen Platz im Programm bewerben und erhalten bei Aufnahme ins Programm eine vielseitige Unterstützung. Ein genauer Plan wurde bislang nicht vorgestellt, allerdings soll diese Unterstützung durchaus alle Bereiche der Creation, wie Equipment, Konzept und Vernetzung, umfassen. Neben der Unterstützung lockt die App nach eigener Aussage mit einem Einkommen von mind. 5.000 USD für das Programm. Noch bis zum 31. März können sich Interessierte über dieses Formular bewerben.

Dennoch dürfte die Entwicklung der App für viele User*innen enttäuschend sein. Die versprochene Android-Variante bleibt noch immer aus und auch die Exklusivität unter Apple-Nutzer*innen bleibt weiterhin bestehen, da auch nach dieser Update-Welle eine Einladung zur Registrierung notwendig ist.